Aktuelles

  • Gustavo Castro - Umweltaktivist in Lateinamerika

    Gustavo Castro

    Ein knapp 6 minütiges Kurzportrait des mexikanischen Umweltaktivisten und Gründer der Organisation Otros Mundos. Castro überlebte am 2. März 2016 den Mord an der honduranischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Dieser Mord brachte einen tiefen Einschnitt in das Leben Castros, den einzigen Zeugen dieses Gewaltverbrechens .

    [Hier nachhören...]

    Sendung: Studio 9
    Noch nachzuhören bis: 08.09.2018
     
  • Die Brisanz des Wassers

    zufluss cangrejal durch omega

    SWR2 Tandem | 23.3.2018 um 10.05 Uhr

    Sanfter Tourismus – sauberer Fluss
    Der Rio Cangrejal in Honduras

    Von Erika Harzer und Kalle Staymann

    Im Norden von Honduras, eingebettet zwischen den Bergketten des Nationalparks Pico Bonito und Nombre de Dios, wälzt sich mit gewaltigem Tosen das Wasser des Rio Cangrejal durchs Steingeröll. Ein enorm wichtiger Fluss für die Grundwasserversorgung der karibischen Hafenstadt La Ceiba. Ein Anziehungspunkt für Naturliebende und für Abenteurer wie Udo Wittemann aus Huttenheim bei Philippsburg, der am Rio Cangrejal ein Dschungelhotel aufgebaut hat.

    SWR 2018 / Red.: Ellinor Krogmann

     
  • Lotsen zum Abitur

    logo konfetti im dialog

    SWR2 Tandem | 7.3.2018 um 10.30 Uhr

    Gleichaltrige begleiten autistische Schüler

    Peer-to-Peer Schulbegleitung für jugendliche Schüler und Schülerinnen mit einer Autismus-Spektrum-Störung – so trocken der Titel, so spannend das Projekt dahinter, fand unsere Autorin Erika Harzer.
    Sie hat nicht nur die Initiatorin dieses in Deutschland einzigartigen und seit rund zehn Jahren sehr erfolgreichen Programms kennengelernt.
    Sie traf sich auch mit zwei jungen Autisten sowie deren fast gleichaltrigen Begleiterinnen und war beeindruckt von den Vieren und ihrem Umgang miteinander.

    [Hier Nachhören...]

    SWR 2018 / Red.: Petra Mallwitz

     

Sie kommen aus Guatemala, El Salvador und Honduras. Sie sind Kinder oder Jugendliche und durchqueren alleine Mexiko. Eine mörderische Route, die sie nur mit viel Glück unversehrt hinter sich bringen können, ohne dabei in die Hände von Drogenkartellen, Entführern, Menschenhändlern oder auch der Migrationspolizei zu gelangen.

All die Gefahren halten sie nicht davon ab, sich auf den Weg zu machen. Zu Hunderten sitzen sie dicht gedrängt auf Dächern von Güterzügen und hoffen täglich aufs Neue, ihr Ziel zu erreichen. Die USA. Dort glauben sie, ein Leben führen zu können, das ihnen mehr bietet, als der gewalttätige Alltag, den sie in ihren Heimatländern erlitten haben. Doch Präsident Obama erwägt angesichts des Ansturms Minderjähriger eine Gesetzesänderung, um diese Kinder schneller abschieben zu können. Die Heimatländer gelten nicht als Kriegsregionen und doch sind sie Ausgangspunkt des Exodus. Die Geschichte der Kinder einer vergessenen Region, die Geschichte einer humanitären Katastrophe.
Erika Harzer lebt in Berlin und ist Autorin zahlreicher Radiofeature und Dokumentarfilme. Durch längere Auslandsaufenthalte in Nicaragua und in Honduras, zieht es sie immer wieder auf diesen Kontinent. Dort sucht sie Ihre Themen.

gesendet u.a. bei WDR5, Radio Bremen NordwestRadio, SWR Tandem, RBB KulturRadio, DEUTSCHLANDFUNK Das Feature, BAYERN 2 radioFeature

Prod. BR/DLF/WDR 2015

filme

  • Das Terrassenwunder von Peru

    Das Terrassenwunder von Peru

    ARTE - 360° - GEO Reportage
    Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
    Kamera: Thomas Keller
    Erstausstrahlung: Oktober 2015

    Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

    [ARTE TV...]

     
  • Der Geist ruft aus der Ferne

    Ekeko 870x335

    Der Geist ruft aus der Ferne

    Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer
    Dokumentarfilm (Okt. 2015)
    Produktion: PS Film GmbH, Schweizer Radio & Fernsehen - SRF

    Erstausstrahlung: November 2015

    Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten. Der berühmte Schweizer Naturforscher, Linguist und Diplomat Johann Jakob von Tschudi, zurück von seiner letzten Reise nach Südamerika, hat eine kleine Steinfigur aus Tiahuanaco Bolivien im Gepäck. Heute befindet sich diese Steinskulptur im Bernischen Historischen Museum.

    [SWISS FILMS...]

     
  • Raus aus der Abhängigkeit

    INKOTA Netzwerk
    Regie: Erika Harzer
    Juli 2014

    Die starken Frauen von Xochilt Acalt

    Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

radio features

  • Die Brisanz des Wassers

    zufluss cangrejal durch omega

    SWR2 Tandem | 23.3.2018 um 10.05 Uhr

    Sanfter Tourismus – sauberer Fluss
    Der Rio Cangrejal in Honduras

    Von Erika Harzer und Kalle Staymann

    Im Norden von Honduras, eingebettet zwischen den Bergketten des Nationalparks Pico Bonito und Nombre de Dios, wälzt sich mit gewaltigem Tosen das Wasser des Rio Cangrejal durchs Steingeröll. Ein enorm wichtiger Fluss für die Grundwasserversorgung der karibischen Hafenstadt La Ceiba. Ein Anziehungspunkt für Naturliebende und für Abenteurer wie Udo Wittemann aus Huttenheim bei Philippsburg, der am Rio Cangrejal ein Dschungelhotel aufgebaut hat.

    SWR 2018 / Red.: Ellinor Krogmann

     
  • Lotsen zum Abitur

    logo konfetti im dialog

    SWR2 Tandem | 7.3.2018 um 10.30 Uhr

    Gleichaltrige begleiten autistische Schüler

    Peer-to-Peer Schulbegleitung für jugendliche Schüler und Schülerinnen mit einer Autismus-Spektrum-Störung – so trocken der Titel, so spannend das Projekt dahinter, fand unsere Autorin Erika Harzer.
    Sie hat nicht nur die Initiatorin dieses in Deutschland einzigartigen und seit rund zehn Jahren sehr erfolgreichen Programms kennengelernt.
    Sie traf sich auch mit zwei jungen Autisten sowie deren fast gleichaltrigen Begleiterinnen und war beeindruckt von den Vieren und ihrem Umgang miteinander.

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    SWR 2018 / Red.: Petra Mallwitz

     
  • Geschichten vom Verschwinden - lassen

    Fotos Verschollener am Zaun von CIE in Caltanissetta (Italien)

    Radio SRF 2 Kultur | 04.03.2018 um 15:03 Uhr

    Fort, unauffindbar, verloren, verschollen, verschwunden. Es gibt viele Synonyme für das Verschwinden. Menschen aus Syrien, Palästina und afrikanischen Ländern sterben auf ihrer Flucht nach Europa beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren.

    Flüchtlinge aus Mittelamerika erleben das gleiche Schicksal auf ihrem gefährlichen Weg durch Mexiko in die USA.
    Auch wenn das Verschwinden im Mittelmeer sich vom Verschwinden in Mexiko unterscheidet, gibt es doch eine gemeinsame Ursache: die illegalen Wege, die Menschen einschlagen müssen, um vor Krieg und Gewalt zu fliehen.

    Erstausstrahlung: Deutschlandradio Kultur | 05.11.2016 um 18:05 Uhr
    Regie: Friederike Wigger
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

    Länge: ca. 54'30

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  • Gustavo Castro - Umweltaktivist in Lateinamerika

    Gustavo Castro

    Ein knapp 6 minütiges Kurzportrait des mexikanischen Umweltaktivisten und Gründer der Organisation Otros Mundos. Castro überlebte am 2. März 2016 den Mord an der honduranischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Dieser Mord brachte einen tiefen Einschnitt in das Leben Castros, den einzigen Zeugen dieses Gewaltverbrechens .

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    Sendung: Studio 9
    Noch nachzuhören bis: 08.09.2018
     
  • Die Oligarchen lässt man laufen

    w berta tv interview 2013 1170x450
    Amnesty Journal - Februar 2018

    Staatsbedienstete und Industrielle sollen den Mord an der hondu­ranischen Umweltaktivistin Berta Cáceres ­kaltblütig geplant haben – bislang ohne Folgen. Der Bau des umstrittenen Wasserkraftwerks ­jedoch, gegen das sie kämpfte, scheint gestoppt.

    Ihr Protest störte die Mächtigen. Deshalb wurde Berta Cáceres am 2. März 2016 bei einer eiskalt geplanten Aktion regelrecht hingerichtet: Kurz vor Mitternacht erschossen Auftragskiller die Anführerin des Rates der indigenen Völker von Honduras (COPINH) im eigenen Schlafzimmer in ihrer Heimatstadt La Espe­ranza. Zwei Tage später wäre die geachtete Feministin, ­Menschenrechtlerin, Umweltschützerin und Mutter von vier Kindern 45 Jahre alt geworden.

     
  • Verschwinden heißt weg sein – heißt unauffindbar sein

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    Kurz vor Weihnachten 2016 nannte die Internationale Organisation für Migration (IOM) solche Zahlen. Knapp 7.300 Menschen, so die IOM, seien seit Jahresbeginn auf der Flucht verschwunden oder ums Leben gekommen. Über 4.900 davon alleine im Mittelmeer. Es sind die dokumentierten Zahlen. Die vielen kleinen Boote, denen irgendwann, irgendwo der Motor ausfiel, die Luft ausging, und die auf ihnen befindlichen Menschen ins Meer auskippte, sind darin nicht erwähnt. Wir können darüber nur vermuten, spekulieren, schätzen. Daraus ergeben sich ungenaue, angenommene Zahlen. Zahlen von Menschen, die verschwunden sind. Menschen, die für ihre Angehörige unauffindbar werden. Die einfach weg sind, abhandengekommen. Irgendwo, irgendwann.

Termine

Zukünftige Termine

26. Apr 2018 06:00 – 07:00
GEO TELEVISION

06. Mai 2018 19:30 – 20:30
ARTE - Geo

12. Mai 2018 09:30 – 12:30
ARTE - Geo

14. Mai 2018 07:00 – 08:00
ARTE - Geo

23. Mai 2018 07:00 – 08:00
ARTE - Geo

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