Aktuelles

  • "Sie haben unsere Bäuche an die Kirche verkauft"

    Foto: Frauen in El Salvador

    WDR5 Dok 5 - Das Feature am 5.11.2017 von 11.05 - 12.00 Uhr
    Wdh. am 8.11.2017 von 20.05 - 21.00 Uhr

    Macho-Politik in Mittelamerika

    In der sandinistischen Revolution Nicaraguas kämpften Frauen nicht nur gegen Großgrundbesitz und Diktatur, sondern auch für das Recht auf Emanzipation und Selbstbestimmung. 38 Jahre später sehen sich viele betrogen: Abtreibung – selbst bei Vergewaltigung - ist strafbar; Machismus und Paternalismus sind in neuem Gewand zurückgekehrt.

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  • Ometepe im Nicaraguasee

    Ometepe Anfahrt Vulkan Concepcion

    BR2 radioReisen

    Eine Insel mit zwei Vulkanen

    Reisefeature am Sonntag, 22. Oktober 2017 zwischen 9.05 Uhr und 10.00 Uhr
    Co-Autorin mit Kalle Staymann

    Die Insel wurde 2010 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Sie gilt als weltweit größte Vulkaninsel innerhalb eines Süßwassersees.

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  • Die Frauen von Malpaisillo in Nicaragua

    SWR2 Tandem | 26.9.2017 um 10.05 Uhr

    Frauenpower im Macholand

    Seit Anfang der 1990er-Jahre gibt es in Malpaisillo das Frauenprojekt Xochilt Acatl. Inés Yolanda Garcia Rojas war 19, Analphabetin und bereits Mutter von drei Kindern, als sie dort an einer Fortbildung teilnahm. Heute ist sie 41 und wird bald die Leitung des Projekts übernehmen, das sich um die Stärkung von Frauenrechten, um Fortbildung und ökonomische Eigenständigkeit kümmert. Für Frauen wie Ines, für landwirtschaftliche Kleinproduzentinnen.

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    SWR 2017 / Red.: Ellinor Krogmann

     


Nicaragua liegt in Zentralamerika, hat 5,7 Millionen Einwohner, auf einer Fläche von knapp 130.000 Quadratkilometer (Deutschland: 80 Millionen Einwohner, knapp 360.000 Quadratkilometer). Parallel zur Pazifikküste ist es durchzogen von einer Kette aktiver Vulkane, und das haben die Einwohner auch immer wieder zu spüren bekommen.

Foto: Laguna de Apoyo


Mehrfach in der Geschichte haben schwere Erdbeben große Landstriche Nicaraguas zerstört: viele Menschen kamen ums Leben. Als 1972 die Hauptstadt Managua betroffen war, bereicherte sich die Familie des präsidenten Somoza, an Spendengeldern. 1979 gelang es den „Sandinisten“, den verhassten Präsidenten zu stürzen. Heute regiert Präsident Daniel Ortega, der seine Wiederwahl mit einer umstrittenen Verfassungsänderung ermöglichte.

Foto: Festung Coyotepe Masaya


Nicaragua ist ein Agrarexportland mit relativ hohem Wirtschaftswachstum. Dennoch zählt es zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas, rund 40% der Menschen leben in Armut. Gerade die Ärmsten haben Ortega gewählt, weil sie sich weitere Verbesserungen ihrer Situation von seiner Regierung erhoffen. Die Autorin Erika Harzer war schon oft in Nicaragua, sie liebt das Land, seine Mischung aus „Hitze, Hektik und Leichtigkeit“. In Neugier genügt beschreibt sie ihre Erlebnisse.

Autorin: Erika Harzer

Redaktion: Gesa Rünker

Produktion: WDR 2014

 

 

filme

  • Das Terrassenwunder von Peru

    Das Terrassenwunder von Peru

    ARTE - 360° - GEO Reportage
    Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
    Kamera: Thomas Keller
    Erstausstrahlung: Oktober 2015

    Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

    [ARTE TV...]

     
  • Der Geist ruft aus der Ferne

    Ekeko 870x335

    Der Geist ruft aus der Ferne

    Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer
    Dokumentarfilm (Okt. 2015)
    Produktion: PS Film GmbH, Schweizer Radio & Fernsehen - SRF

    Erstausstrahlung: November 2015

    Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten. Der berühmte Schweizer Naturforscher, Linguist und Diplomat Johann Jakob von Tschudi, zurück von seiner letzten Reise nach Südamerika, hat eine kleine Steinfigur aus Tiahuanaco Bolivien im Gepäck. Heute befindet sich diese Steinskulptur im Bernischen Historischen Museum.

    [SWISS FILMS...]

     
  • Raus aus der Abhängigkeit

    INKOTA Netzwerk
    Regie: Erika Harzer
    Juli 2014

    Die starken Frauen von Xochilt Acalt

    Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

radio features

  • "Sie haben unsere Bäuche an die Kirche verkauft"

    Foto: Frauen in El Salvador

    WDR5 Dok 5 - Das Feature am 5.11.2017 von 11.05 - 12.00 Uhr
    Wdh. am 8.11.2017 von 20.05 - 21.00 Uhr

    Macho-Politik in Mittelamerika

    In der sandinistischen Revolution Nicaraguas kämpften Frauen nicht nur gegen Großgrundbesitz und Diktatur, sondern auch für das Recht auf Emanzipation und Selbstbestimmung. 38 Jahre später sehen sich viele betrogen: Abtreibung – selbst bei Vergewaltigung - ist strafbar; Machismus und Paternalismus sind in neuem Gewand zurückgekehrt.

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  • Ometepe im Nicaraguasee

    Ometepe Anfahrt Vulkan Concepcion

    BR2 radioReisen

    Eine Insel mit zwei Vulkanen

    Reisefeature am Sonntag, 22. Oktober 2017 zwischen 9.05 Uhr und 10.00 Uhr
    Co-Autorin mit Kalle Staymann

    Die Insel wurde 2010 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Sie gilt als weltweit größte Vulkaninsel innerhalb eines Süßwassersees.

     
  • Die Frauen von Malpaisillo in Nicaragua

    SWR2 Tandem | 26.9.2017 um 10.05 Uhr

    Frauenpower im Macholand

    Seit Anfang der 1990er-Jahre gibt es in Malpaisillo das Frauenprojekt Xochilt Acatl. Inés Yolanda Garcia Rojas war 19, Analphabetin und bereits Mutter von drei Kindern, als sie dort an einer Fortbildung teilnahm. Heute ist sie 41 und wird bald die Leitung des Projekts übernehmen, das sich um die Stärkung von Frauenrechten, um Fortbildung und ökonomische Eigenständigkeit kümmert. Für Frauen wie Ines, für landwirtschaftliche Kleinproduzentinnen.

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    SWR 2017 / Red.: Ellinor Krogmann

printmedien

  • Verschwinden heißt weg sein – heißt unauffindbar sein

    Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

    Kurz vor Weihnachten 2016 nannte die Internationale Organisation für Migration (IOM) solche Zahlen. Knapp 7.300 Menschen, so die IOM, seien seit Jahresbeginn auf der Flucht verschwunden oder ums Leben gekommen. Über 4.900 davon alleine im Mittelmeer. Es sind die dokumentierten Zahlen. Die vielen kleinen Boote, denen irgendwann, irgendwo der Motor ausfiel, die Luft ausging, und die auf ihnen befindlichen Menschen ins Meer auskippte, sind darin nicht erwähnt. Wir können darüber nur vermuten, spekulieren, schätzen. Daraus ergeben sich ungenaue, angenommene Zahlen. Zahlen von Menschen, die verschwunden sind. Menschen, die für ihre Angehörige unauffindbar werden. Die einfach weg sind, abhandengekommen. Irgendwo, irgendwann.
     
  • Preisverleihungen

    Wenn Kinder nur noch weg wollen – Der mittelamerikanische Exodus

    Für dieses 55 Minuten andauernde Radiofeature war ich im November und Dezember 2014 in Mexiko, Guatemala und Honduras unterwegs. Es waren mehrere tausend Kilometer Weg, die ich zwischen und in den Ländern gereist bin, um mir die Geschichte der Menschen anzuhören, die in diesem Stück zu Wort kommen sollten. Menschen auf der Flucht, die Familie, Heimat, ihr gewohntes Leben zurück gelassen hatten, die unterwegs waren mit viel Angst und doch auch Hoffnung, mit ihrer Flucht oder ihrem Weggang ein anderes Leben finden zu können.

    Nachhören auf BR-Bayern 2 Kultur...

     
  • Verschollen

    Image: Italien verschollen [Foto: Erika Harzer]

    Mexiko / Italien

    Wie in Mexiko macht nun auch in Italien eine internationale Karawane auf die Opfer der Abschottungspolitik aufmerksam

    Die Aula der staatlichen Handelsakademie von Casal del Principe ist vollbesetzt. In der Kleinstadt nördlich von Neapel, die international vor allem wegen ihrer Verbindung zur Mafiaorganisation Camorra bekannt wurde, ist eine außergewöhnliche Veranstaltung angekündigt: die italienische Karawane für die Rechte der Migranten, für Würde und Gerechtigkeit macht Station.

Termine

Zukünftige Termine

03. Dez 2017 11:00 – 12:00
NDRInfo

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