Aktuelles

Dem Unfassbaren einen Namen geben

Luz Maria Duran mit Suchplakat in Gaertnerei-Mexiko

SWR2 Leben - 4. Dezember 2018, 15.05 Uhr

Luz María Duráns Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit

Luz María Durán ist Mexikanerin, betreibt mit ihrem Mann eine Gärtnerei. Der Betrieb läuft gut und eigentlich hätte ihre Familie ein zufriedenes Leben führen können. Doch dann wurde vor einigen Jahren ihr damals 17-jähriger Sohn mit drei Kollegen von der Polizei verschleppt. Seither sind sie verschwunden, sind vier von rund 35.000 Verschwundenen in Mexiko. Der Schmerz und die Ignoranz der Behörden haben Durán anfangs stumm gemacht. Doch eine Menschenrechtsorganisation bot Unterstützung an und so verwandelte sich die Frau in eine engagierte Kämpferin auf der Suche nach der Wahrheit.
Die Recherche für diesen Beitrag wurde während einer Pressereise des Kath. Hilfswerks Misereor durchgeführt.

[hier Nachhören...]

 

Lotsen zum Abitur

logo konfetti im dialog

NDR Info | 25.11.2018 um 6.05 Uhr
NDR Info Spezial | 25.11.2018 um 17.05 Uhr
Forum am Sonntag

Erstaustrahlung:
SWR2 Tandem | 7.3.2018 um 10.30 Uhr

Gleichaltrige begleiten autistische Schüler

Peer-to-Peer Schulbegleitung für jugendliche Schüler und Schülerinnen mit einer Autismus-Spektrum-Störung – so trocken der Titel, so spannend das Projekt dahinter, fand unsere Autorin Erika Harzer.
Sie hat nicht nur die Initiatorin dieses in Deutschland einzigartigen und seit rund zehn Jahren sehr erfolgreichen Programms kennengelernt.
Sie traf sich auch mit zwei jungen Autisten sowie deren fast gleichaltrigen Begleiterinnen und war beeindruckt von den Vieren und ihrem Umgang miteinander.

[Hier Nachhören...]

SWR 2018 / Red.: Petra Mallwitz

 

Kampf gegen einen korrupten Staat

Pressekonferenz  am 27.2.2018 in Guatemala von Thelma Aldana u Iván Velasquez

NDR Forum | 22.11.2018 um 20.30 Uhr

Über die alternativen Nobelpreisträger Thelma Aldana und Iván Velasquez in Guatemala

Von Erika Harzer und Kalle Staymann

Menschen für die „Gestaltung einer besseren Welt“ auszuzeichnen: Das hat sich die Right-Livelihood-Stiftung zum Ziel gesetzt. Jakob von Uexküll hat sie 1980 ins Leben gerufen – nachdem er vergeblich versuchte, die Nobelpreis-Stiftung von einerweiteren Preisvergabe – nämlich für Umwelt und Entwicklung – zu  überzeugen. Seither vergibt die Right-Livelihood-Stiftung jedes Jahr einen eigenen ‚alternativen Nobelpreis‘. Er geht an Menschen und Organisationen, die sich beispielhaft für eine nachhaltige und menschenwürdige Welt engagieren.

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In den folgenden Jahren zog sie als Ausbilderin los und unterrichtete Landarbeiter und Arme. Heute spricht sie vor Regierungsvertretern der internationalen Staatengemeinschaft. Ihr Ziel ist es, auch den Ärmsten dieser Welt Zugang zu Bildung zu verschaffen.


Prod. SWR 2014 / Red.: Ellinor Krogmann

filme

Das Terrassenwunder von Peru

Das Terrassenwunder von Peru

ARTE - 360° - GEO Reportage
Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
Kamera: Thomas Keller
Erstausstrahlung: Oktober 2015

Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

[ARTE TV...]

 

Der Geist ruft aus der Ferne

Ekeko 870x335

Der Geist ruft aus der Ferne

Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer
Dokumentarfilm (Okt. 2015)
Produktion: PS Film GmbH, Schweizer Radio & Fernsehen - SRF

Erstausstrahlung: November 2015

Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten. Der berühmte Schweizer Naturforscher, Linguist und Diplomat Johann Jakob von Tschudi, zurück von seiner letzten Reise nach Südamerika, hat eine kleine Steinfigur aus Tiahuanaco Bolivien im Gepäck. Heute befindet sich diese Steinskulptur im Bernischen Historischen Museum.

[SWISS FILMS...]

 

Raus aus der Abhängigkeit

INKOTA Netzwerk
Regie: Erika Harzer
Juli 2014

Die starken Frauen von Xochilt Acalt

Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

radio features

Dem Unfassbaren einen Namen geben

Luz Maria Duran mit Suchplakat in Gaertnerei-Mexiko

SWR2 Leben - 4. Dezember 2018, 15.05 Uhr

Luz María Duráns Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit

Luz María Durán ist Mexikanerin, betreibt mit ihrem Mann eine Gärtnerei. Der Betrieb läuft gut und eigentlich hätte ihre Familie ein zufriedenes Leben führen können. Doch dann wurde vor einigen Jahren ihr damals 17-jähriger Sohn mit drei Kollegen von der Polizei verschleppt. Seither sind sie verschwunden, sind vier von rund 35.000 Verschwundenen in Mexiko. Der Schmerz und die Ignoranz der Behörden haben Durán anfangs stumm gemacht. Doch eine Menschenrechtsorganisation bot Unterstützung an und so verwandelte sich die Frau in eine engagierte Kämpferin auf der Suche nach der Wahrheit.
Die Recherche für diesen Beitrag wurde während einer Pressereise des Kath. Hilfswerks Misereor durchgeführt.

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Lotsen zum Abitur

logo konfetti im dialog

NDR Info | 25.11.2018 um 6.05 Uhr
NDR Info Spezial | 25.11.2018 um 17.05 Uhr
Forum am Sonntag

Erstaustrahlung:
SWR2 Tandem | 7.3.2018 um 10.30 Uhr

Gleichaltrige begleiten autistische Schüler

Peer-to-Peer Schulbegleitung für jugendliche Schüler und Schülerinnen mit einer Autismus-Spektrum-Störung – so trocken der Titel, so spannend das Projekt dahinter, fand unsere Autorin Erika Harzer.
Sie hat nicht nur die Initiatorin dieses in Deutschland einzigartigen und seit rund zehn Jahren sehr erfolgreichen Programms kennengelernt.
Sie traf sich auch mit zwei jungen Autisten sowie deren fast gleichaltrigen Begleiterinnen und war beeindruckt von den Vieren und ihrem Umgang miteinander.

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SWR 2018 / Red.: Petra Mallwitz

 

Kampf gegen einen korrupten Staat

Pressekonferenz  am 27.2.2018 in Guatemala von Thelma Aldana u Iván Velasquez

NDR Forum | 22.11.2018 um 20.30 Uhr

Über die alternativen Nobelpreisträger Thelma Aldana und Iván Velasquez in Guatemala

Von Erika Harzer und Kalle Staymann

Menschen für die „Gestaltung einer besseren Welt“ auszuzeichnen: Das hat sich die Right-Livelihood-Stiftung zum Ziel gesetzt. Jakob von Uexküll hat sie 1980 ins Leben gerufen – nachdem er vergeblich versuchte, die Nobelpreis-Stiftung von einerweiteren Preisvergabe – nämlich für Umwelt und Entwicklung – zu  überzeugen. Seither vergibt die Right-Livelihood-Stiftung jedes Jahr einen eigenen ‚alternativen Nobelpreis‘. Er geht an Menschen und Organisationen, die sich beispielhaft für eine nachhaltige und menschenwürdige Welt engagieren.

printmedien

Der Marsch der Vergessenen


Täglich wächst die Zahl der Mitlaufenden in der mittelamerikanischen Karawane der Verzweifelten. 7.500 Menschen sollen es am 23.Oktober sein. Trotz rumpelstilzartiger Tobsuchtsanfälle des US-Präsidenten Trump via Twitter, trotz der Androhung militärischer Aufrüstung an der Grenze und auch der bereits stattgefundenen Konfrontationen. All dies schreckt die Teilnehmenden nicht ab, hält sie nicht auf, diesen Weg weiter zu gehen. Täglich werden sie mehr und sie demonstrieren entschlossen, dass sie sich von den Grenzzäunen nicht aufhalten lassen. Rund 2000 Menschen starteten am 13. Oktober in San Pedro Sula, der Industriemetropole im Norden von Honduras. 10 Tage später sind es mehr als dreimal so viele.

 

Die Oligarchen lässt man laufen

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Amnesty Journal - Februar 2018

Staatsbedienstete und Industrielle sollen den Mord an der hondu­ranischen Umweltaktivistin Berta Cáceres ­kaltblütig geplant haben – bislang ohne Folgen. Der Bau des umstrittenen Wasserkraftwerks ­jedoch, gegen das sie kämpfte, scheint gestoppt.

Ihr Protest störte die Mächtigen. Deshalb wurde Berta Cáceres am 2. März 2016 bei einer eiskalt geplanten Aktion regelrecht hingerichtet: Kurz vor Mitternacht erschossen Auftragskiller die Anführerin des Rates der indigenen Völker von Honduras (COPINH) im eigenen Schlafzimmer in ihrer Heimatstadt La Espe­ranza. Zwei Tage später wäre die geachtete Feministin, ­Menschenrechtlerin, Umweltschützerin und Mutter von vier Kindern 45 Jahre alt geworden.

 

Verschwinden heißt weg sein – heißt unauffindbar sein

Omar Garcia bei der Migranten Karawane in Italien

Die Nachrichten wiederholen sich. Leicht verändert an Zahlen und geographischer Zuordnung. Doch sie erzählen immer wieder von gleichen Ereignissen. Von überfüllten Booten, mal Schlauchboote, mal alte, eigentlich seeuntüchtige Fischerboote oder selbst zusammengebaute bootsähnliche Gebilde, die in Seenot geraten, die kentern und ihre Ladungen ins Mittelmeer werfen. Menschenladungen. Manchmal haben die Menschen auf den Booten Glück, können rechtzeitig Hilferufe absetzen und Rettungsboote befinden sich in ihrer Nähe, sind in kürzester Zeit am Ort des Geschehens. Können retten. Manchmal alle, manchmal eine große Anzahl, manchmal nur noch wenige. Daraus werden Meldungen, die in Nachrichten oder Agenturdepeschen die in der von den Ertrunkenen und Geretteten zu erreichen gesuchter Welt verkündet werden. Nur deswegen wissen wir von diesen Bildern, von diesen Dramen. Wieder ein Schlauchboot, wieder ein alter Kutter, wieder 10 oder 60 oder 100 oder 750 Menschen vom Meer verschluckt. Wieder und wieder. Sie dringen in unsere Räume, in unsere Welten. Diese Zahlen. Diese Bilder. Vom Untergang.

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