Veröffentlicht am 26. Juni 2018 auf dem Online Portal der Heinrich-Boell-Stiftung.

Interview
Die honduranische NGO COPINH plant, die niederländische Entwicklungsbank FMO wegen Mitverantwortung am Tod der 2016 ermordeten Aktivistin Berta Cáceres anzuklagen. Erika Harzer im Interview mit Victor Fernández, Anwalt der Familie und der COPINH.

Im Mai 2018 bereiste eine fünfköpfige Delegation aus Honduras und Guatemala die fünf europäischen Länder Belgien, Niederlande, Schweiz, Spanien und Deutschland. Dabei waren beide Töchter der Ermordeten Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres, Laura und Bertha Zúniga, Francisco Javier Sanchez von COPINH, Victor Fernandez vom MADJ, dem Breiten Bündnis für Würde und Gerechtigkeit sowie der guatemaltekische Anwalt und Notar Miguel Angel Urbina Martínez. Urbina gehörte der unabhängigen internationalen Gruppe von Rechtsexperten GAIPE an, die im Auftrag der Familie und von COPINH den Mordfall und die dazu durchgeführten Ermittlungen untersuchte. Ein zentraler Punkt dieser Reise war die öffentliche Ankündigung einer Klage, die COPINH gemeinsam mit der Familie von Berta Cáceres gegen die niederländische Entwicklungsbank FMO anstrebt. Sie werfen der Bank fahrlässiges Verhalten und Mitverantwortung am Tod der Aktivistin vor. Kontakte mit einer niederländischen Anwaltskanzlei sind geknüpft, und bis Ende Juni soll die Anklageschrift in den Niederlanden eingereicht werden.

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Abtreibungsverbot in El Salvador

Aufgrund des restriktiven Abtreibungsgesetzes können Frauen in El Salvador sogar bei Fehlgeburten wegen Mordes verurteilt werden. Ein Gespräch mit der Aktivistin Marcela Zamora, die sich öffentlich zu einer Abtreibung bekannte und so die Debatte über eine Liberalisierung vorantrieb.

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Termine

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31. Okt 2018 22:00 – 23:00
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