Aktuelles

  • Der mittelamerikanische Exodus

     1411 karawane bahngleise chontalpa

    Wenn Kinder nur noch weg wollen

    nominiert für den Peter-Scholl-Latour Preis 2016

    Sie kommen aus Guatemala, El Salvador und Honduras. Sie sind Kinder oder Jugendliche und durchqueren alleine Mexiko. Eine mörderische Route, die sie nur mit viel Glück unversehrt hinter sich bringen können, ohne dabei in die Hände von Drogenkartellen, Entführern, Menschenhändlern oder auch der Migrationspolizei zu gelangen.

    Deutschlandradio Kultur - 12.03.2016

     
  • Eine wilde, spannende Zeit

    NuevoDiario Pressekonferenz Kopie

    Friedensaktivisten in Nicaragua

    Vor 30 Jahren kamen acht junge Deutsche frei. Sie gehörten zur Solidaritätsbewegung für das freie Nicaragua – und wurden deshalb von den Contras entführt.

    TAZ - 10. Juni 2016

    [weiterlesen...]

     
  • Ermordet für ihre politische Haltung

    Berta in Guise mit Lencafrauen 2013

    Die Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres aus Honduras

    Berta Cáceres war eine mutige Frau. Seit Jahren erhielt sie Morddrohungen, weil sie für die Rechte des indigenen Volkes, Lenca und für den Umweltschutz kämpfte. Über diesen politischen Kampf berichtete die Autorin Erika Harzer vor drei Jahren für SWR2 Tandem...

    SWR2 Tandem - 6.06.2016 | 19.20 Uhr
    Wdh. am 7.06.2016 | 10.05 Uhr

     

Der mittelamerikanische Exodus

Ankunft der Karawane in Villahermosa

Wenn Kinder nur noch weg wollen

nominiert für den Peter-Scholl-Latour Preis 2016

Sie kommen aus Guatemala, El Salvador und Honduras. Sie sind Kinder oder Jugendliche und durchqueren alleine Mexiko. Eine mörderische Route, die sie nur mit viel Glück unversehrt hinter sich bringen können, ohne dabei in die Hände von Drogenkartellen, Entführern, Menschenhändlern oder auch der Migrationspolizei zu gelangen.

DEUTSCHLANDRADIO Kultur - 12.03.16

 [weiterlesen...]

Honduras

  • Ermordet für ihre politische Haltung

    Berta in Guise mit Lencafrauen 2013

    Die Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres aus Honduras

    Berta Cáceres war eine mutige Frau. Seit Jahren erhielt sie Morddrohungen, weil sie für die Rechte des indigenen Volkes, Lenca und für den Umweltschutz kämpfte. Über diesen politischen Kampf berichtete die Autorin Erika Harzer vor drei Jahren für SWR2 Tandem...

    SWR2 Tandem - 6.06.2016 | 19.20 Uhr
    Wdh. am 7.06.2016 | 10.05 Uhr

     
  • Berta Caceres

    Berta in Guise mit Lencafrauen 2013

    Die Mörder kamen nach Mitternacht

    In der Nacht zu Donnerstag, d. 3. März 2016 um ein Uhr, sind unbekannte Auftragskiller in Berta Caceres Haus in La Esperanza eingedrungen und haben sie umgebracht.

    Ich bin zutiefst erschüttert und traurig. Berta gehörte zu den mir wichtigsten Personen in Honduras, mit der ich mich gerne traf, die ich gerne unterstützte und mit der es immer - trotz all der alltäglichen Gewalt - so viel zu lachen gab.

     
  • "Hier gibt keiner auf"

    Warten auf Zelaya


    Vier Wochen nach Zelayas gewaltsamer Verschleppung durch bewaffnete Militärs im Morgengrauen nach Costa Rica, unternahm der honduranische Präsident am 24. Juli seinen zweiten Versuch, nach Honduras zurück zu kehren. In einem Autokonvoi, in Gefolgschaft mehrerer Verbündeter und einem Tross Journalisten, begab er sich zum nicaraguanisch-honduranischen Grenzübergang in der Nähe von Las Manos. Tatsächlich überschritt er auch die Grenze, nahm dort ein Bad in der ihn erwartenden Menge, die es bis zur Grenze geschafft hatte, verkündete in dieser Runde seinen Anhängerschafft, dass niemand ein sich erhebendes Volk aushalte.

Migration

  • Die Region der verlorenen Kinder

    Die Region der verlorenen Kinder

    Fotos zum Thema: Strassenkinder...Migration...

    Erika Harzer - JUNGE WELT - 29. Januar 2005

    Auf der Spur junger Menschen, die aus zentralamerikanischen Landen ins vermeintliche Paradies USA aufbrachen und unterwegs an Straßenrändern und in Bordellen strandeten.
    Ihre Namen lauten Elmer, Carlos, Enrique, Olban, Xiomara, Saida, Maria. Sie werden dann bekannt, wenn es gelingt, ihre Leichen zu identifizieren. Das nützt den Toten zwar nichts mehr, aber wenigstens wissen ihre Eltern, ihre Geschwister und Liebsten, wo und wie ihr junges Leben zu Ende ging. Die Frage nach dem Warum wird kaum gestellt. Wer sollte sie auch beantworten? Viele dieser Jungen und Mädchen sind einfach nur noch Körper, namenlos, herkunftslos, leblos.

     
  • Die Reste eines Traumes

    auffanglager_in_honduras.jpg

    Fotos zum Thema: Deportationen...

    Erika Harzer - ILA-Info - Juni 2007

    In der Auffangstelle für Abgeschobene in Tegucigalpa

    Waren es im Jahr 2000 gerade mal 2610 Menschen, die mit extra gecharterten Flugzeugen von den USA aus nach Honduras deportiert wurden, stieg die Zahl im Jahr 2006 bereits auf 24 643 Menschen, die auf diesem Weg zurück nach Honduras abgeschoben wurden. Für 2007 wird ein neuer Rekord erwartet.

     
  • "La Bestia" kam näher und näher

    la bestia

    Fotos zum Thema: Migration...

    Erika Harzer - Freitag - 28. Oktober 2005 (erschienen auch in der Wochenzeitung WoZ am 28.4.05)

    ENDE EINES AMERIKANISCHEN TRAUMS * Alicia aus Honduras unterwegs nach Norden

    Es ist ein ganz normaler Tag im September. Wie an so vielen Tagen vorher oder danach, suchen Hunderte von Männern, Frauen und Kindern irgendwo einen billige, sichere Mitfahrgelegenheit auf dem langen Weg durch Mexiko, unterwegs ins Gelobte Land, nach "Amerika".
    Eine dieser "indocumentados", wie die Migranten ohne Papiere genannt werden, ist die 27jährige Alicia Luna Flores aus Honduras. Den Grenzübertritt nach Mexiko hat sie in Tapachula schon geschafft, doch bleibt noch ein weiter Weg, der für eine der vielen Geschichten sorgt, die sich täglich auf der ruta mortal - der mörderischen Route - zutragen und jäh zu Ende sein können.

radio features

  • Der mittelamerikanische Exodus

     1411 karawane bahngleise chontalpa

    Wenn Kinder nur noch weg wollen

    nominiert für den Peter-Scholl-Latour Preis 2016

    Sie kommen aus Guatemala, El Salvador und Honduras. Sie sind Kinder oder Jugendliche und durchqueren alleine Mexiko. Eine mörderische Route, die sie nur mit viel Glück unversehrt hinter sich bringen können, ohne dabei in die Hände von Drogenkartellen, Entführern, Menschenhändlern oder auch der Migrationspolizei zu gelangen.

    Deutschlandradio Kultur - 12.03.2016

     
  • Dann kam die Contra

    Brigadenhaus in Jacinto Vaca 1986

    Die Entführung deutscher Aufbauhelfer im nicaraguanischen Hinterland

    Eine Gruppe junger Deutscher wurde vor 30 Jahren im Mai 1986 in Nicaragua entführt und drei Wochen durch den Dschungel verschleppt.
    Sie wollten Häuser bauend den revolutionären Prozess in Nicaragua unterstützen, gehörten zu einer weltweiten Solidaritätsbewegung. Doch dann wurden sie selbst zum Objekt der Kriegshandlungen.

    Deutschlandfunk Das Feature - 7.06.2016 | 19.15 Uhr 

     
  • Nicaragua im Mai 1986

    Sean und Dominik beim Konzert in Jacinto Vaca

    Deutsche Helfer und ihre Entführung durch Konterrevolutionäre

    1979 stürzte die sandinistische Befreiungsbewegung in Nicaragua die Somoza Diktatur und wollte eine sozial gerechte Gesellschaft aufbauen. US-Präsident Reagan sah darin eine kommunistische Gefahr und unterstützte den Aufbau konterrevolutionärer Gruppen in Nicaragua.

    SWR2 Tandem - 9.05.2016 | 10.05 Uhr

filme

  • Das Terrassenwunder von Peru

    Das Terrassenwunder von Peru

    ARTE - 360° - GEO Reportage
    Ein Film von Erika Harzer u. Kalle Staymann
    Kamera: Thomas Keller
    Erstausstrahlung: Oktober 2015

    Im Hochland von Peru, 140 Kilometer von Lima entfernt, sprudelt der Río Cañete mit unerschöpflich anmutendem Wasserreichtum durchs Tal. An seiner Mündung öffnet sich eine riesige, kaum bekannte Terrassenlandschaft: Jahrtausendealt, offensichtlich als Kornkammer uralter Vor-Inka-Völker über Hunderte Höhenmeter in den Berg eingearbeitet.

    [ARTE TV...]

     
  • Der Geist ruft aus der Ferne

    Ekeko 870x335

    Der Geist ruft aus der Ferne

    Ein Film von Rainer Hoffmann u. Erika Harzer
    Dokumentarfilm (Okt. 2015)
    Produktion: PS Film GmbH, Schweizer Radio & Fernsehen - SRF

    Erstausstrahlung: November 2015

    Das 19. Jahrhundert mit seiner Kolonialpolitik prägt auch das Bild der Schweiz. Entdecker, Naturforscher und Geschäftsleute erobern neue Welten in Übersee. Sie bringen Kakao, Baumwolle und exotische Pflanzen in die Alte Welt. Unter den mitgebrachten Kolonialwaren befinden sich auch Kulturschätze aus vorchristlichen Zeiten. Der berühmte Schweizer Naturforscher, Linguist und Diplomat Johann Jakob von Tschudi, zurück von seiner letzten Reise nach Südamerika, hat eine kleine Steinfigur aus Tiahuanaco Bolivien im Gepäck. Heute befindet sich diese Steinskulptur im Bernischen Historischen Museum.

    [SWISS FILMS...]

     
  • Raus aus der Abhängigkeit

    INKOTA Netzwerk
    Regie: Erika Harzer
    Juli 2014

    Die starken Frauen von Xochilt Acalt

    Weitere Informationen über das Frauenzentrum Xochilt Acalt [hier...]

printmedien

  • Eine wilde, spannende Zeit

    NuevoDiario Pressekonferenz Kopie

    Friedensaktivisten in Nicaragua

    Vor 30 Jahren kamen acht junge Deutsche frei. Sie gehörten zur Solidaritätsbewegung für das freie Nicaragua – und wurden deshalb von den Contras entführt.

    TAZ - 10. Juni 2016

    [weiterlesen...]

     
  • Wo liegt die Seele der Stadt?

    Managua

    Zur ILA Juli 2015...

    ILA-Info - Juli 2015

    Eindrücke aus dem gegenwärtigen Managua

    Managua ist eine tropische Metropole. Ist sie das wirklich? Tropisch ist die Hauptstadt Nicaraguas zweifellos, aber eine Metropole? Mit gut einer Million EinwohnerInnen in der eigentlichen Stadt und mehr als zwei Millionen im Großraum Managua ist es mit Abstand die größte Stadt Nicaraguas. Aber ihr fehlen das pulsierende Zentrum, die alten repräsentativen Gebäude und die schicken Alleen, eben vieles von dem, was Metropolen gemeinhin kennzeichnet. Doch was heißt das schon? Managua ist einfach anders.

     
  • Spurensuche in Mexico

    Karawane Ankunft Villahermosa

    medico international 01/2015

    Verschwundene MigrantInnen

    Mit einer Karawane folgen Frauen aus Nicaragua, Honduras, El Salvador und Guatemala den Migrationsrouten ihrer verschwundenen Angehörigen in Mexiko. Sie fordern Aufklärung und geben die Hoffnung nicht auf.

    Weiterlesen...

Zum Seitenanfang